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Neuphilologische Fakultät
Germanistisches Seminar

Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
 

Kontakt:


 

Prof. Dr. Ekkehard Felder

Fellow-Klasse 2020-21

 

Forschungsgebiete:

  • Varietäten- und Soziolinguistik: systemlinguistische und sozio-pragmatische Sprachanalyse
  • Linguistische Diskursanalyse (LDA): Sprache als Indikator für Identität, Mentalität und Authentizität
  • Fachkommunikation: Recht, Medizin, Wirtschaft und Bio-/Gentechnologie-Debatte (auch unter Vermittlungsaspekten)
  • Politische Sprachanalyse, linguistische Sprachkritik (in europäischer Perspektive)
  • Semantik & Pragmatik
  • Grammatik: Form-Funktion-Korrelation (Modalität)
  • Rhetorik und Argumentationsanalyse

 

Lebenslauf

Universitäre und schulische Berufstätigkeit

1992-1994

Mitarbeiter im DFG-Projekt zur Erstellung des »Südwestdeutschen Sprachatlas« (SSA) im Arbeitsbereich für Geschichtliche Landeskunde des Deutschen Seminars I der Universität in Freiburg
1994-1997
Referendar und Gymnasiallehrer im baden-württembergischen Staatsdienst
1997-2002
Wissenschaftlicher Assistent der Universität Münster
2002-2003
Oberassistent der Universität Münster
2003-2005
Lehrstuhlvertretung an der Universität zu Köln
Seit dem WS 2005/2006
Professor für Germanistische Linguistik mit besonderer Berücksichtigung der Gegenwartssprache an der Universität Heidelberg
2005
2006
Ruf auf eine Professur für Germanistische Sprachwissenschaft (Nf. Wilhelm Köller) an der Universität Kassel (abgelehnt)
01.04.2008 bis 31.03.2009
Fellow am Marsilius-Kolleg der Universität Heidelberg
Februar bis
Juni 2009
Fellow des „Institute for Advanced Study“ (STIAS) der Universität Stellenbosch in Südafrika
2010
Gründung des „Europäischen Zentrum für Sprachwissenschaften“ (EZS) mit Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Ludwig M. Eichinger und Prof. Dr. Jörg Riecke
Seit 2011
Sprecher der EZS-Projektgruppe „Europäische Sprachkritik Online (ESO)“ gemeinsam mit Dr. Katharina Jacob und Dr. Horst Schwinn
2011-2015
Dekan der Neuphilologischen Fakultät der Universität Heidelberg
2012-2016
Sprecher der Germanistischen Institutspartnerschaft (GIP) mit der Eötvös-Loránd-Universität Budapest
2013-2017
Stellvertr. Sprecher des von der Landesgraduiertenförderung finanzierten Promotionskollegs „Sprachkritik als Gesellschaftskritik im europäischen Vergleich
2017-2019 Stellvertretender Sprecher des Research Council 3 „Kulturelle Dynamik in globalisierten Welten“ der Universität Heidelberg
2018-2021

Gastprofessor der Beijinger Fremdsprachenuniverstität (BFSU) in China

 



Arbeitsvorhaben

Zwischen Fachwissenschaft und Alltagsnarrativen: Denkmuster, Deutungen und Ansprüche der modernen Neurowissenschaften im Spiegel fachlicher und gemeinsprachlicher Texte

Das Projekt thematisiert den Dialog zwischen Hirnforschung und Gesellschaft. Mittels sprachwissenschaftlicher, philosophischer und neurowissenschaftlicher Zugänge sollen implizite Theoriegehalte, charakteristische Argumentationsmuster und gesellschaftliche Geltungsansprüche von Aussagen über das Gehirn dechiffriert werden. Wir postulieren eine bi-direktionale Wechselwirkung wissenschaftlicher und nicht-wissenschaftlicher Narrative: fachwissenschaftliche Erkenntnisse fließen in den öffentlichen Dialog ein, umgekehrt formuliert die Gesellschaft Erwartungen an die Neurowissenschaften und nimmt damit Einfluss auf die Ausrichtung und Priorisierung von Forschungsvorhaben.

Die Hirnforschung hat besonders hohe Relevanz für unser Selbstverständnis als handelnde, fühlende und denkende Menschen. Sie ist als Naturwissenschaft objektivierend, fordert aber zum Perspektivenwechsel in die erste und zweite Person heraus. Außerdem ist sie von zentraler Bedeutung für die gesundheitlichen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Diese Interaktionen erfordern Übersetzungen zwischen fach- und gemeinsprachlichen Texten. Wir werden solche Texte am Beispiel des Begriffsfeldes „Gedächtnis“ systematisch aus der Perspektive der drei beteiligten Fachrichtungen untersuchen.

 

Ausgewählte Publikationen:

Seitenbearbeiter: Geschäftsstelle
Letzte Änderung: 11.03.2020
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