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Fakultät für Chemie
Physikalisch-Chemisches Institut; IWR

Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
 

Kontakt:


 

Prof. Dr. Andreas Dreuw

Fellow-Klasse 2021-22

 

Forschungsgebiete:

Theoretische und computergestützte Chemie, Entwicklung quantenchemischer Methoden und zugehöriger Computerprogramme, elektronisch angeregte Zustände, computergestützte molekulare Spektroskopie, molekulares maschinelles Lernen, funktionelle organische Moleküle, molekulare Photochemie, Mechanochemie

 

Lebenslauf

  • seit 4/2020 DFG Fachkollegiat für Theoretische Chemie (Fachforum Chemie II)

  • seit 1/2020 Mitglied der Forschungs- und Strategiekommission der Universität

    Heidelberg

  • seit 1/2018 Koordinator des Europäischen Trainingsnetzwerks "Computational

    Spectroscopy in Nature and Engineering (COSINE)"

  • seit 1/2017 Geschäftsführender Direktor des Interdisziplinären Zentrums für

    Wissenschaftliches Rechnen der Universität Heidelberg

  • seit 1/2017 Vorstandsmitglied des SFB 1249

  • 2012-2017 Studiendekan der Fakultät für Chemie und Geowissenschaften

  • seit 4/2011 W3 Professor für Theoretische und computergestützte Chemie an der

    Universität Heidelberg

  • 2009-2011 Heisenberg-Professor für Theoretische Chemie an der Universität

    Frankfurt

  • 2009-2011 Geschäftsführender Direktor des Instituts für Physikalische und

    Theoretische Chemie der Universität Frankfurt

  • 2007 Habilitation an der Universität Frankfurt

  • 2003-2009 Emmy-Noether Nachwuchgruppenleiter an der Universität Frankfurt

  • 2001-2003 Postdoktorand an der UC Berkeley bei Porf. Martin Head-Gordon

  • 2001 Promotion in Theoretischer Chemie an der Universität Heidelberg



Arbeitsvorhaben

Künstliche Intelligenz: Zwischen Wunderglaube und Wissenschaft

Der folgende klassische Cartoon beschreibt sehr gut die derzeitige Situation in vielen Projekten, die Künstliche Intelligenz (KI) als Werkzeug verwenden:

 

KI_Cartton_2022

 

Die derzeitige KI hat ihr Potential auf beeindruckende Weise in vielen Anwendungen bewiesen und dadurch einen großen Enthusiasmus und Erwartungen ausgelöst. Wir befinden uns in einer Wild-West-Phase der KI, aber das Verständnis der tatsächlichen Möglichkeiten und Gefahren wächst stetig. KI erlaubt das maschinelle, auf Daten basierte Lernen und, darauf aufbauend, das schnelle Erledigen repetitiver Aufgaben. Allerdings sind der KI durch die Eingabedaten klare Grenzen gesetzt – die Ausgabe muss aus ihnen berechenbar sein; KI trägt daher nur begrenzt zum Erkenntnisgewinn bei. Der derzeit überschwängliche, teilweise unreflektierte Gebrauch von KI birgt Gefahren und wirft Fragen auf: Wie zuverlässig sind die Vorhersagen der KI? Wie transferierbar sind KIs auf andere Problemstellungen? Verhindert KI in manchen Bereichen grundlegenden Fortschritt durch ihre intrinsische Limitierung auf bekannte Daten? Es ist an der Zeit, in einen kritischen Diskurs über rechtliche, ethische und wissenschaftliche Implikationen von KI und ihrem Einsatz in verschiedenen Wissenschafts- und Lebensbereichen einzutreten. In unserem Projekt greifen wir exemplarisch drei Bereiche heraus: Jura, Mathematik und Chemie und stellen die provokante Frage nach der Sinnhaftigkeit der Entwicklung eines digitalen Richters, Mathematikers oder Chemikers.

 

Ausgewählte Publikationen:

  • Mathematikers [1] T. Jahnke, U. Hergenhahn, B. Winter, R. Dörner, U. Frühling, P. V. Demekhin, K. Gokhberg, L. S. Cederbaum, A. Ehresmann, A. Knie und A. Dreuw, Interatomic and Intermolecular Coulombic Decay, Chem. Rev. 2020, 120, 11295.

  • C. Slavov, C. Yang, A. H. Heindl, H. A. Wegner, A. Dreuw und J. Wachtveitl, Thiophenylazobenzene: an Alternative Photoisomerization Controlled by Lone-Pair⋅⋅⋅π Interaction, Angew. Chem. Int. Ed. 2020, 59, 380.

  • S. Müller, J. Lüttig, P. Maly, L. Ji, J. Han. T. B. Marder, U. H. F. Bunz, A. Dreuw, C. Lambert und T. Brixner, Rapid multiple-quantum three-dimensional fluorescence spectroscopy disentangles quantum pathways, Nat. Commun. 2019, 10, 4735.

  • N. Alagna, J. Han, N. Wollscheid, J. L. Perez Lustres, J. Herz, S. Hahn, S. Koser, F. Paulus, U. H. F. Bunz, A. Dreuw, T. Buckup und M. Motzkus, Tailoring Ultrafast Singlet Fission by Chemical Modification of Phenazinothiadiazoles, J. Am. Chem. Soc. 2019, 141, 8834.

  • P. Norman und A. Dreuw, Simulating X-ray Spectroscopies and Calculating Core-Excited States of Molecules, Chem. Rev. 2018, 118, 7208.

  • C. Yang, C. Slavov, H. A. Wegner, J. Wachtveitl und A. Dreuw, Computational design of a molecular triple photoswitch for wavelength-selective control, Chem. Sci. 2018, 9, 8665.

  • T. Stauch und A. Dreuw, Advances in Quantum Mechanochemistry: Electronic Structure Methods and Force Analysis, Chem. Rev. 2016, 116, 14137.

  • A. Dreuw und M. Head-Gordon, Single-Reference ab Initio Methods for the Calculation of Excited States of Large Molecules, Chem. Rev. 2005, 105, 4009.

  • A. Dreuw und M. Head-Gordon, Failure of time-dependent density functional theory for long-range charge-transfer excited states: the zincbacteriochlorinbacteriochlorin and bacteriochlorophyll-spheroidene complexes, J. Am. Chem. Soc. 2004, 126, 4007.

  • A. Dreuw und L. S. Cederbaum, Multiply charged anions in the gas phase, Chem. Rev. 2002, 102, 181.

Seitenbearbeiter: Geschäftsstelle
Letzte Änderung: 29.09.2021
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