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Die Videoaufzeichnungen der Tagung sind jetzt als Playlist auf YouTube verfügbar.

 
PROGRAMM

Das Programm finden Sie hier:

Programm

Programm Broschüre [PDF]

 
POSTER

Altern als Aufgabe Poster JPG

 
IMPRESSIONEN
ÖFFENTLICHE DISKUSSIONEN

Bleib jung! Von der Aufgabe, nicht zu altern

Mone Spindler (Soziologie)
Heiko Stoff (Geschichts-
wissenschaft)
Heinz Rüegger (Gerontologie)
Alfred Wolf (Anti-Ageing-Medizin)

7. März 2018, 19:30 Uhr
Marsilius-Kolleg, INF 130.1

 

Altern als Aufgabe: Zwischen Resonanz und Verletzlichkeit

Andreas Kruse (Gerontologie)
Hartmut Rosa (Soziologie)

8. März 2018, 18:15 Uhr
Aula der Alten Universität, Heidelberg

 
PRESSEMITTEILUNGEN

Symposium

Altern als Aufgabe.

Interdisziplinäre Perspektiven auf die Imperative und die soziale Wirklichkeit des Alterns

 

7. bis 9. März 2018, Heidelberg

„Altern“ ist ein dichtes Konzept, in dem Deskriptives und Normatives, Somatisches und Soziales, Diskursives und Institutionalisiertes auf das Engste ineinander greifen. Das Altern ist gleichermaßen Gegenstand von Hoffnungen, Ängsten und Wünschen wie von politischen Regulierungen und sozialen Vorgaben, die sich in imperativen Zielformulierungen für Alternde niederschlagen. „Bleib gesund!“ – „Steigere dich!“ – „Bring dich ein!“ – „Werde du selbst!“: Ohne dass sie immer formuliert werden müssen, stellen solche Imperative geläufige, selten problematisierte Hintergrundplausibilitäten des Alterns dar; sie prägen gesellschaftliche Diskurse, Selbstwahrnehmungen und Alltagspraktiken und sie materialisieren sich in Prämissen der Sozial-, Gesundheits- und Demografiepolitik. Altern ist sowohl eine existenzielle, hochgradig diverse Herausforderung für jede einzelne Person als auch eine gesellschaftliche Aufgabe, die kaum reicher an Kontroversen sein könnte. Wie in einem Brennglas deckt die Thematisierung des Alters die Ambivalenzen und Grenzen auf, innerhalb derer die spätmoderne Gesellschaft die Maße des Menschlichen verhandelt.

Die Tagung adressiert aus der Perspektive verschiedener Disziplinen zum einen die spannungsvolle imperative Struktur des Alterns und zum anderen das Verhältnis der Alternsimperative zur sozialen Wirklichkeit alter(nder) Menschen. Philosophen/-innen, Sozialwissenschaftler/-innen, Theologen/-innen, Neurowissenschaftler/-innen und Psychologen/-innen, Bildungswissenschaftler/-innen, Biologen/-innen und Pflegewissenschaftler/-innen debattieren in den als Kontroversen angelegten Panels über das Altern als herausragende Aufgabe der Gegenwart. Die Tagung richtet sich an Wissenschaftler/-innen wie auch an Vertreter/-innen von Wohlfahrtsverbänden und anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen, die mit konzeptionellen Fragen im Umfeld des Alterns befasst sind.

Die Veranstaltung findet statt im Rahmen des DFG-Forschungsnetzwerkes „Altern als Selbstverwirklichung. Individualitätskonzepte später Lebensphasen im Schnittfeld von Neurowissenschaften, Vorsorge-, Bildungs- und Altersdiskurs“.

 

Organisation: DFG-Netzwerk „Altern als Selbstverwirklichung“ (Prof. Dr. Silke van Dyk, PD Dr. Thorsten Moos, Dr. Christian Mulia, Prof. Dr. Saskia Nagel, Dr. Larissa Pfaller, Dr. Christoph Rott, PD Dr. Magnus Schlette)

In Kooperation mit dem Marsilius-Kolleg der Universität Heidelberg

Ort: Marsilius-Kolleg, Im Neuenheimer Feld 130, 69120 Heidelberg

Seitenbearbeiter: Geschäftsstelle
Letzte Änderung: 29.06.2018
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