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MARSILIUS KONTROVERS

Dürfen wir Menschen designen? CRISPR/Cas und Genomchirurgie als Verheißung oder Albtraum

Interdisziplinäre Diskussion mit Michael Boutros (Genomforschung, DKFZ), Philipp Stoellger (Theologie) und Albrecht Jahn (Public Health)

 

Donnerstag, 4. Mai 2017, 18 Uhr

Marsilius-Kolleg, Hörsaal
Im Neuenheimer Feld 130.1, 69120 Heidelberg

 

Wie kaum eine andere Technologie hat CRISPR/Cas – in der öffentlichen Debatte oft als „Genomchirurgie“ bezeichnet – weite Teile der Lebenswissenschaften revolutioniert. Seit der Entdeckung und Entwicklung im Jahr 2011 hat die Biologie ein zunehmend mächtiges Werkzeug in der Hand, um Gene umzuschreiben und neue Genome am Reißbrett zu “designen”. Die Technologie wird breit in der Grundlagenforschung eingesetzt und erreicht nun in vielen Gebieten die Anwendung. Diese werfen weitreichende ethische und gesellschaftliche Fragen auf. Besonders umstritten sind mögliche Eingriffe in die menschliche Keimbahn, mit denen die Tür zum „designten Menschen“ geöffnet wird. Im Rahmen der Reihe „Marsilius kontrovers“ wird dieses Thema aufgegriffen und gefragt: Wo sollen und müssen ethische und rechtliche Grenzen für den Einsatz der Genomchirurgie gezogen werden? Welche Versprechungen und Wünsche sind realistisch und legitim? Wie viele Ressourcen sollten dafür eingesetzt werden?

Drei Fellows des Marsilius-Kollegs, der Genomforscher Michael Boutros, der Theologe Philipp Stoellger und der Gesundheitswissenschaftler Albrecht Jahn, diskutieren gemeinsam mit dem Publikum über diese schwierigen Fragen – pointiert, differenziert und aus unterschiedlichen fachlichen Blickwinkeln. ​
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Seitenbearbeiter: Geschäftsstelle
Letzte Änderung: 17.05.2017
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