Bereichsbild

Wintersemester 2011/12

I. Brückenveranstaltungen

(§ 4 Abs. 1 A der Satzung der Marsilius-Studien)
 

NOCH  FREIE PLÄTZE  -  KURZFRISTIGE ANMELDUNG BIS 12.3.2012 MÖGLICH

Evolution – naturwissenschaftliche Grundlagen und ihre Implikation für unser Menschenbild

Prof. Dr. Mathias Bartelmann (Physik)

Prof. Dr. Thomas Holstein (Zoologie)

Prof. Dr. Markus Koch (Botanik)

Prof. Dr. Klaus Tanner (Theologie)

Dr. Thiemo Breyer (Philosophie)

Termin: 18.11.11, 15:00 Uhr;

Blocktermin: 20./21.03.2012

 

Ort: Seminarraum, Haus Buhl, Haptstr. 234

Die Lehrveranstaltung beschäftigt sich mit den naturwissenschaftlichen Grundlagen der Evolutionstheorie und ihre Implikationen für unser Menschenbild. Hierzu werden Ansätze aus Biologie, Physik und Theologie interdisziplinär diskutiert. Das Seminar ist in 4 Blöcke, mit den Unterthemen

(i) das moderne kosmologische Weltmodell,

(ii) chemische & biologische Evolution,

(iii) Evolution des Menschen und

(iv) ethische & philosophische Konsequenzen,

gegliedert.

 

Fortschritte und Grenzen der Neurobiologie des Geistes

Prof. Dr. Andreas Draguhn (Neurophysiologie)

Prof. Dr. Hannah Monyer (Klinische Neurobiologie)

Prof. Dr. Thomas Fuchs (Psychiatrie / Philosophie)

Prof. Dr. Rainer M. Holm-Hadulla (Psychosomatische Medizin und Psychotherapie)

Termin: Dienstag, 14tägig, beginnend am 11.10.2011, 15-16.30 Uhr

genauere Angaben im LSF


Ort: Hörsaal der Medizinischen Klinik, INF 410

Hirnforschung hat in den letzten Jahren große technische und inhaltliche Fortschritte gemacht. Damit geht eine Erweiterung ihres Geltungsanspruches einher, der sich zunehmend auf die Erklärung und technische Beeinflussung "höherer" Funktionen des Denkens, Fühlens und Handelns erstreckt. Dies führt zu Diskussionen und Konflikten im Grenzbereich zu anderen Wissenschaften wie der Psychologie, Pädagogik und Ökonomie. Das Seminar soll sich anhand ausgewählter Texte mit Mustern neurowissenschaftlicher Erklärungen und ihren Grenzen auseinandersetzen. Zentrale Fragen sind:

-  Was bedeutet neurowissenschaftliches "Erklären" kognitiver Funktionen?

-  Wie homogen ist die Neurowissenschaft als biologische Disziplin?

-  Welche Rolle spielt Hirnforschung in normativen Diskursen?

Das Seminar ist zugleich die Veranstaltung der Sozietät Jaspers der Medizinischen Fakultät.

 

Plan B für die Erde? Klimawandel internationale Klimapolitik und die Option des Climate Engineering

Prof. Dr. Sebastian Harnisch (Politische Wissenschaft)

Prof. Dr. Ulrich Platt (Umweltphysik)

Dr. Nicole Vollweiler (Geographie)

Prof. Dr. Werner Aeschbach-Hertig (Umweltphysik)

Termin: Mittwoch 10:00 bis 12:00 Uhr

Ort: Neue Uni HS 12a

 

Der globale Klimawandel und seine möglichen Folgen stellt die internationale Staatengemeinschaft vor eine ihrer bisher größten Herausforderungen. Kontrovers diskutiert werden Fragen nach geeigneten Migrations- und Anpassungsmaßnahmen, Klimagerechtigkeit und seit einigen Jahren auch technologische Lösungsansätze zur Minderung der Auswirkungen des anthropogen induzierten Klimawandels (Climate Engineering oder Geoengineering). Die Beschäftigung mit dem Themenfeld Klima erweist sich dabei als Querschnittsaufgabe zwischen naturwissenschaftlicher Klimaforschung und sozialwissenschaftlichen Ansätzen hinsichtlich gesellschaftlicher und politischer Risiken. Das interdisziplinär ausgerichtete Seminar umfasst daher sowohl umweltphysikalische und geographische, als auch politikwissenschaftliche und völkerrechtliche Perspektiven. Zu Beginn werden naturwissenschaftliche Grundkenntnisse über den Klimawandel vermittelt. Durch das Einbeziehen der Geographie werden die räumlichen Aspekte der sich wandelnden Umweltbedingungen, der Einflussnahme des Menschen und der möglichen Handlungsstrategien thematisiert. Des Weiteren erfolgt die Einarbeitung in zentrale Entwicklungen in der internationalen Klimapolitik, u. a. die Auseinandersetzung mit der Architektur des internationalen Klimaregimes und der Rolle verschiedener nationaler und globaler Akteure. In einem dritten Teil werden ausgewählte Climate Engineering Technologien vor dem Hintergrund möglicher Konfliktpotenziale und Risiken beleuchtet.

Es werden vier bis fünf Sitzungen im Wochenturnus und eine Blockveranstaltung im Januar 2012 als kooperation mit dem neu gegründeten Heidelberg Center für the Environment (HCE) stattfinden.

 

II. Disziplinäre Veranstaltungen für fachfremde Teilnehmer/innen

(§ 4 Abs. 1 C der Satzung der Marsilius-Studien):
 

Vorlesung: Entwicklung der Physik von Kopernikus bis zur Gegenwart

Vorlesung: Einführung in die Kulturwissenschaft

Vorlesung: Einführung in die Wirtschaftswissenschaften

Vorlesung: Kirchenrecht

Vorlesung: Europarecht für Nebenfachstudierende

Vorlesung: Ringvorlesung [des Anglistischen Seminars]

Vorlesung: Allgemeine Evolutionsbiologie

Seitenbearbeiter: Geschäftsstelle
Letzte Änderung: 15.08.2012
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