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Institut für Informatik

Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
 

Kontakt:

paech@informatik.uni-heidelberg.de


 

Prof. Dr. Barbara Paech

Fellow-Klasse 2018-19

 

Forschungsgebiete:

Mein Forschungsschwerpunkt liegt im Bereich Quality Engineering und Software Intelligence. Wir erarbeiten Methoden und Werkzeuge, um kritische Entscheidungen im Lebenszyklus eines Softwaresystems zu unterstützen. Besonders wichtig sind dabei das  Requirements Engineering, bei dem ein langfristig für alle Beteiligten nachvollziehbares Verständnis der Anforderungen und ihrer Bezüge zum Code im Vordergrund steht, und das Rationale Management für eine nachvollziehbare Begründung der Entscheidungen.

Lebenslauf

Allgemeines

  • Geboren am: 21.04.1959 in München
  • Nationalität: Deutsch
  • Familienstand:Verheiratet, 2 Kinder

Akademischer Werdegang

  • 1985 Diplom in Informatik an der TU München, Benotung: 'mit Auszeichnung'
  • 1985 – 1986 Studium University of Pennsylvania (USA) mit einem Auslandsstipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes
  • 1986 – 1987 Wiss. Angestellte am Institut für Informatik der TU München
  • 1987 – 1993 Wiss. Angestellte am Institut für Informatik der Ludwig-Maximilians-Universität München; von März 1992 bis Oktober 1992 Mutterschutz und 6 Monate Erziehungsurlaub wegen Geburt des Sohnes Fabian
  • 1990 Promotion zur Dr. rer. nat. an der LMU
  • 1993 – 1998 Wiss. Angestellte am Institut für Informatik der TU München mit 30 Stunden Teilzeit; von Oktober 1994 bis Mai 1995 Mutterschutz und 6 Monate Erziehungsurlaub wegen Geburt der Tochter Jara
  • 1998 Habilitation zur Dr. rer. nat. habil an der TU München
  • 1998 – 1999 Leiterin der Gruppe "Requirements Engineering" an der Fraunhofer Einrichtung für experimentelles Software Engineering (IESE)
  • 1999 – 2002 Leiterin der Abteilung "Entwicklung und Gestaltung qualitativ hochwertiger Software" am Fraunhofer Institut für experimentelles Software Engineering (IESE)
  • 2001 Venia Legendi der Universität Kaiserslautern
  • 2002 – 2003 Leiterin der Abteilung "Requirements and Usability Engineering" am Fraunhofer Institut für experimentelles Software Engineering (IESE)
  • Seit 2003 Inhaberin des Lehrstuhls Software Systeme am Institut für Informatik der Universität Heidelberg



Arbeitsvorhaben

Der Einfluss des Feature-Verständnisses auf die IT-Nutzung in Hausarztpraxen.

Das Ziel unserer Marsilius-Fellowship ist es, durch  die Verbindung von informatischen und gesundheitswissenschaftlichen Methoden, in unserem Falle des Requirements Engineering und der Versorgungsforschung, einen Beitrag zu leisten zur besseren Nutzung von Informationstechnologie (IT) in Hausarztpraxen. Internationale Forschung hat gezeigt, dass IT-Systeme für medizinische Dokumentation und Entscheidungsunterstützung  die Qualität und Sicherheit der Versorgung verbessern können. In der Praxis werden solche IT-Systeme jedoch nur beschränkt eingesetzt. Zum Beispiel werden nur die Inhalte dokumentiert, die für die Verordnung oder finanzielle Abrechnung notwendig sind und es werden viele computergenerierte Warnungen von den Ärzten nicht gelesen. Eine Quelle für mangelnde Nutzung komplexer Systeme ist, dass die Nutzer keinen Überblick über die Features (Funktionalität des Systems) und deren Zusammenhang zu ihren Arbeitsprozessen haben und viel Zeit investieren müssten, um die Features zu erlernen. Wir wollen in ausgewählten Hausarztpraxen den Einfluss des Feature-Verständnisses explorieren:

  1. Wie verstehen und erlernen die Nutzer die Features??
  2. Wie muss eine Beschreibung der Features und ihrer Zusammenhänge untereinander oder zu Systemdaten oder spezifischen Nutzerrollen oder den Arbeitsprozessen gestaltet sein, die als Anker beim Erlernen und der Nutzung dienen kann?
  3. Wie kann dieser Anker effizient das inkrementelle Erlernen unterstützen?

 

Ausgewählte Publikationen:

  • A. H. Dutoit, R. McCall, I. Mistrík, B. Paech (Hrsg.) (2006). Rationale Management in Software Engineering, Springer.
  • B. Paech, K. Kohler (2004). Task-driven Requirements in Object-oriented Development, in: J. Leite, J. Doorn (Hrsg): Perspectives on Requirements Engineering, 45 – 67, Kluwer.
  • U. Abelein, B. Paech (2015). Understanding the Influence of User Participation and Involvement on System Success – A Systematic Mapping Study. Empir. Softw. Eng. 20(1): 28 – 81.
  • T.M. Hesse, V. Lerche, M. Seiler, K. Knoess, B. Paech (2016). Documented Decision-making Strategies and Decision Knowledge in Open Source Projects: An Empirical Study on Firefox Issue Reports. Information and Software Technology 79: 36 – 51.
  • R. Breu, U. Hinkel, C. Hofmann, C. Klein, B. Paech, B. Rumpe, V. Thurner (1997) Towards a Formalization of the Unified Modeling Language, ECOOP'97 - Object-Oriented Programming, Lecture Notes Computer Science 1241, pp. 344-366, Springer Verlag
  • A. Herrmann and B. Paech (2008). MOQARE: Misuse-oriented Quality Requirements Engineering. Requir. Eng. J. 13(1): 73 – 86.
  • H. Remmel, B. Paech, C. Engwer, P. Bastian (2014). A Case Study on a Quality Assurance Process for a Scientific Framework. Comput. Sci. Eng. 16(3): 58 – 66.
  • E. Sadrei, A. Aurum, G. Beydoun, B. Paech (2007) A Field Study of the Requirements Engineering Practice in Australian Software Industry, Requirements Engineering Journal, Vol. 12, No. 3, pp. 145-162
  • T. Illes-Seifert, B. Paech (2010). Exploring the Relationship of a File’s History and its Fault-Proneness: An Empirical Method and its Application to Open Source Programs. Information and Software Technology 52(5): 539 – 558.
  • B. Paech, J. Doerr, M. Köhler (2005). Improving Requirements Engineering Communication in Multiproject Contexts. IEEE Software January/February 22(1):40 – 47.
Seitenbearbeiter: Geschäftsstelle
Letzte Änderung: 15.02.2018
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